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Schneeschuhwandern auf der Lüsner Alm

20 Jahre Schneeschuhwandern im Lüsnerhof

Franz Hinteregger, Wirt im Naturhotel Lüsnerhof und Schneeschuhwander- Pionier in Südtirol erinnert sich: „Das Schneeschuhwandern im Lüsnerhof hat eine lange Tradition. Bereits in den 1970er Jahren bin ich mit meinem Bruder zum Gargitterhof gezogen, um mit Heuschlitten das Heu ins Tal zu bringen. Da hatte ich die ersten Kontakte mit Schneeschuhen. Die Unberührtheit und die Abgeschiedenheit der Lüsner Alm zog mich auch in den 1980er Jahren dorthin. Im Laufe meines Studiums in Innsbruck beschäftigte ich mich stark mit dem Gedanken der Positionierung des Lüsnerhofs sowie mit der Möglichkeit der Findung eines Alleinstellungsmerkmales.
Bei genauer Beobachtung fiel mir auf, dass die Landschaftsarchitektur der Lüsner Alm mit ihren erreichbaren, sanften Gipfeln geradezu ausgezeichnete Voraussetzungen fürs Schneeschuhwandern bot und so begannen wir mit 3 geführten Touren pro Woche unsere mittlerweile langjährige Erfolgsgeschichte. Seit 2005 umfasst unser Wanderprogramm tägliche Touren und heute erfreuen sich viele unserer Stammgäste oftmals sogar an zwei verschiedenen Touren pro Tag in getrennten Leistungsstufen.“

Unser Winter-Spickzettel im Jubiläumsjahr 2013/2014 - 20 Jahre Schneeschuhwandern im Lüsnerhof:


  - Der Lüsnerhof ist einer der ersten Spezialisten für Schneeschuhwandern in den Alpen
  - Gefahrenlose und schneesichere Gipfel auf der Lüsner Alm
  - Täglich geführte Schneeschuhwanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (ca. 9 pro Woche, teilw. mit Picknick)
  - Schneeschuhverleih im Lüsnerhof
  - Skigebiet Plose (43 Pistenkilometer) mit Gratisskibus von Lüsen erreichbar (12 km)
  - Kleiner Skilift mit Kinderpark und Skischule am Haushang vom Lüsnerhof
  - 4 Langlaufloipen auf 50 Loipenkilometern
  - 4 Rodelbahnen in Lüsen
  - Kostenloser Verleih von Qualitätsrodeln im Lüsnerhof
  - 5 x pro Woche Fitness- und Acqua-Gym-Einheiten (Entspannungsprogramme)


Als vielen Skifahrern die Hektik auf den Pisten zu laut wurde, stiegen sie um auf Skitouren. Als auch die Skitouren kein Geheimtipp mehr waren und die Ausübung der Sportart hohes technisches Können, ein Übermaß an Kondition sowie hohes Risiko erforderte, besannen sich die Menschen zurück ins vorletzte Jahrhundert, als man in Alpendörfern mit großflächigen Schuhen von einem Hof zum anderen im Tiefschnee dahinstapfte.

Aus diesem Besinnen entstand in den letzten Jahren eine neue Sportart, das Schneeschuhwandern. Und endlich sind alle glücklich, guten Grundes glücklich:

1. Reinste Natur einatmen, Gelassenheit ausatmen:
Behutsam stapft man in einsamen dichtverschneiten Nadelwäldern und zuckerbedeckten Hochalmen dahin, das Ziel sind Gipfel, und zwar Gipfel der Gelassenheit und inneren Freiheit durch das tiefe Erleben der Winteridylle und das unbewusste Empfinden der Grundwerte des Lebens. Hektik wird spätestens am Start abgegeben, nach den ersten Schritten kehrt Stille und Ruhe ein.

2. Wer wandern kann, kann auch Schneeschuhwandern.
Die Sportart erfordert keine herausragenden Fähigkeiten, auch das Risiko ist dem des Wanderns gleichzusetzen.

3. Kein Wettbewerb
nur der der eigenen Glücksgefühle. Es geht nicht darum, wer schneller steigt oder besser abfährt, beim Schneeschuhwandern sind alle gleich gut. Und die Urangst des Menschen, unterlegen oder schlechter zu sein, ist wie vom Winde verweht und weicht Gefühlen der Freundschaft und der Gelassenheit.

4. Aus mit Rüsten
Beim Schneeschuhwandern tritt man mit wasserfesten Berg- oder Wanderschuhen in die großflächigen Schneeschuhe hinein, nimmt die Wanderstöcke in die Hand und los geht’s. Atmungsaktive Kleidung und Schuhe sind förderlich, schränken aber das Naturerlebnis nicht ein.

Tipps zu Ausrüstung und Gehtechnik beim Schneeschuhwandern
  • Je schwerer der Mensch, desto größer muss die Auflagefläche des Schneeschuhs gewählt werden. Schneeschuhe sollen leicht, aber gleichzeitig stabil sein. Als Schuhe genügen Berg- oder Wanderschuhe, die aber wasserfest und atmungsaktiv sein sollen.
  • Die Bekleidung sollte auf jeden Fall atmungsaktiv sein, da manche Tour im Tiefschnee ganz schön schweißtreibend sein kann.
  • Als Stöcke reichen meist Langlauf- oder Wanderstöcke mit Teller aus. Besser sind allerdings spezielle Snow- und Nordic-Walkingstöcke, die auch noch die notwendige Dämpfung der Armgelenke bringen.
  • Sammeln Sie anfangs Ihre Erfahrungen bei geführten Touren. Es bedarf zwar keiner besonderen Ausbildung oder Fähigkeiten. Wer laufen kann, kann auch Schneeschuhwandern. Es bisschen Kondition ist trotzdem vorteilhaft. Die richtige Gehtechnik zeigen unsere Wanderführer.
  • Wenn Sie alleine im Tiefschneegelände unterwegs sind, sollten Sie Rücksicht auf die Tiere nehmen, die im Winter ihre Ruhe brauchen. Auch vor Lawinen sollten Sie sich schützen, indem Sie eine richtige Tourenplanung machen, die notwendige Ausrüstung wie Lawinensuchgerät (Pieps) mitführen und sich beim Hotelier wichtige Tipps einholen.
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