Wer einmal im Lüsnerhof in Lüsen, Südtirol, war, kommt gerne wieder – und ab dem dritten Aufenthalt ist man bereits offiziell Stammgast. Im Interview erzählt Gastgeber Franz Hinteregger, warum so viele Gäste immer wieder zurückkehren, welche kleinen Extras Stammgäste genießen und welche besonderen Momente den Urlaub in den Dolomiten unvergesslich machen.
Beim zweiten Aufenthalt im Lüsnerhof zählt man „noch" zu den Wiederholungstätern – doch spätestens ab dem dritten Besuch kommt man nicht mehr um den Titel als Stammgast herum. Wie viele der Gäste im Lüsnerhof zählen bereits zu den Stammgästen?„Ein großer Teil unserer Gäste kommt immer wieder. Wir haben mittlerweile mehrere Hunderte Gäste, die regelmäßig zu uns zurückkehren und echte Stammgäste geworden sind. Viele kennen wir beim Namen, wissen, welche kleinen Details ihnen wichtig sind, und freuen uns jedes Mal, sie wiederzusehen.“
Man könnte ja meinen „irgendwann hat man doch alles gesehen und es könnte gar Langeweile aufkommen.“ Was bringt die Menschen immer wieder so gerne zurück an den Lüsnerhof?
„Unsere Gäste schätzen vor allem die ruhige Lage in einem sanften Dolomiten-Tal. Dazu kommen die besondere Architektur des Hauses, die großzügige Wellnessanlage, gutes Essen und ein abwechslungsreiches Programm. Aber am meisten kommt es auf die Wohlfühlatmosphäre an – man sagt uns öfters man fühlt sich wie bei Freunden.“
Erinnerst du dich an die treusten Stammgäste des Lüsnerhofs? Wer hält aktuell den Rekord mit den meisten bzw. langjährigsten Aufenthalten?
„Rolf Schneider ist aktuell unser Gast mit den meisten Aufenthalten, es sind über 40 Aufenthalte. Über die Jahre haben wir so viele Geschichten miteinander erlebt, und gerade solche langjährigen Beziehungen sind für uns etwas ganz Besonderes.“
Genießen Stammgäste generell besondere Vorzüge? Achtet man bereits bei der Buchung und der Ankunft auf bekannte Vorlieben und Bedürfnisse?
„Ja, Stammgäste genießen gewisse Vorzüge, wir reservieren für Sie eine feste Zimmerkategorie, den Lieblingstisch... Sie sollen sich vom ersten Moment an willkommen fühlen.“
Ist es „einfacher“ Stammgäste zu empfangen, weil man schon genau weiß, wie sie ticken und worauf sie Wert legen, oder hat man da eher die Anforderung, einer möglichen Erwartungshaltung gerecht zu werden?
„Für Stammgäste ist es oft leichter, sie zufrieden zu stellen. Wir wissen, was sie erwarten und können ihre Wünsche schnell erfüllen. Natürlich gibt es eine gewisse Erwartungshaltung, aber das macht die Begegnungen noch persönlicher und wertvoller.“
Gibt es auch Gäste, mit denen du eine engere Freundschaft geschlossen hast?
„Natürlich. Manche Gäste begleiten uns schon seit der Eröffnung im Sommer 1982, und mit einigen hat sich im Laufe der Zeit eine echte Freundschaft entwickelt. Wir treffen uns auch außerhalb der Hotelzeit, tauschen Geschichten aus und pflegen diese besonderen Verbindungen.“
Was war das schönste Erlebnis, das du mit Stammgästen erleben durftest?
„Da gab es viele schöne Momente, aber besonders in Erinnerung bleiben mir die vielen erlebnisreichen und lustigen Bergtouren, das Musizieren und Singen mit Michl und Hans, die Weinverkostungen und das Kaiserschmarrn backen auf der hauseigenen Maurerbergalm. Solche Momente verbinden auf eine ganz besondere Art und machen die Arbeit als Gastgeber unglaublich erfüllend.“
Neugierig, wie aus dem Lüsnerhof ein Zuhause für so viele Stammgäste wurde?
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